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Baumaßnahmen an Gebäuden 2026
Baumaßnahmen an Gebäuden 2026 – BMF aktualisiert Grundsätze zur steuerlichen Behandlung von Renovierungskosten, Gebäudeinstandsetzung und Modernisierung
Praktikerseminar zur Abgrenzung von Erhaltungsaufwand, Herstellungskosten und anschaffungsnahen Herstellungskosten – zwingendes Wissen für jede Anlage V
Am 26. Januar 2026 veröffentlichte das Bundesfinanzministerium ein aktualisiertes und deutlich erweitertes Anwendungsschreiben zur steuerlichen Behandlung von Aufwendungen im Zusammenhang mit Gebäuden. Darin wird die Abgrenzung zwischen Erhaltungsaufwand, Anschaffungskosten, Herstellungskosten und anschaffungsnahen Herstellungskosten für Zwecke der Besteuerung verbindlich geregelt. Das Schreiben beinhaltet die Rechtsprechung der letzten Jahre und beinhaltet erstmalig ausführliche Ausführungen zu anschaffungsnahen Herstellungskosten (15%-Grenze).
Im Seminar vermittelt Steuerberater Lukas Hendricks eine systematische und praxistaugliche Einordnung der neuen Verwaltungsgrundsätze und zeigt anhand typischer Mandatsfälle:
- Wie Aufwendungen korrekt zu qualifizieren sind
- Welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen
- Wie Fälle prüfungssicher dokumentiert werden
- Welche rückwirkenden Korrekturpflichten entstehen können
Themenübersicht
1. Systematik der Aufwandsabgrenzung
- Grundprinzipien der einkommensteuerlichen Behandlung von Renovierungsarbeiten – was muss aktiviert werden ?
- Abgrenzung Erhaltungsaufwand vs. Herstellungskosten / Anschaffungskosten
- Kosten der Betriebsbereitschaft
- Erweiterung
- Wesentliche Verbesserung durch Standardhebung
- Bedeutung der funktionalen Erweiterung und wesentlichen Verbesserung
- Bedeutung der energetischen Sanierung
- IDW RS IFA 1
2. Anschaffungsnahe Herstellungskosten
- 15%-Grenze und Drei-Jahres-Zeitraum
- Wirtschaftsgutbezogene Betrachtung bei Gebäudeteilen
- Gestaltungsmöglichkeiten
3. Rückwirkende Ereignisse und Änderungsfolgen
- Überschreiten der Grenze im dritten Jahr
- Erstattungen und Minderungen
- Bescheidänderungen nach § 175 AO
- AfA-Anpassungen
4. Besondere Fallgruppen
- Standardhebungen bei Gebäuden
- Gemischt genutzte Gebäude
- Vermietete Wohnungen vs. selbstgenutzte Teile
- Betriebsvermögensräume im Privatgebäude
- Sanierungen nach Erwerb
- Anschaffungsnahe Kosten bei Wohnungseigentum
5. Fragerunde
Das Seminar erläutert die neuen Grundsätze der Verwaltungsanweisung zur Gebäudeaufwandsabgrenzung 2026 anhand praxisnaher Fälle und zeigt, wie steuerliche Risiken vermieden und Gestaltungsspielräume genutzt werden können.
Nutzen für Teilnehmer:
Nach dem Seminar können die Teilnehmer:
- komplexe Renovierungsfälle rechtssicher beurteilen
- Mandanten frühzeitig vor steuerlichen Risiken warnen
- Gestaltungsmöglichkeiten erkennen und beraten
- Betriebsprüfungsangriffe abwehren
BONUS:
- Prüfschema Renovierungskosten
- Musterformulierungen Notarverträge
- Mandanteninfo „Renovierungskosten“ zum Einsatz in der Kanzlei
Terminübersicht